1000 Brücken und ein Kuss

1000 Brücken und ein Kuss Book Cover 1000 Brücken und ein Kuss
Lana Rotaru
Liebesromane, Belletristik
Impress / Carlsen Verlag
07.07.2016
eBook
326 Seiten

Klapptext

Emily kann ihr Auslandssemester in Venedig kaum noch erwarten und ihre Reise scheint auch perfekt zu beginnen. Die Sonne strahlt, in der Luft liegt Liebe und auf einer der schönsten Brücken Venedigs küsst sie ein wildfremder, aber verboten gut aussehender Italiener. Doch bei dem Fremden handelt es sich um den Sohn von Giuseppe Dandolo. Luca ist reich, berühmt und vor allem – verlobt. Emily hasst Klischees und dass sie wegen eines harmlosen Flirts selbst zu einem wird. Wütend und verwirrt zieht sie sich von Luca zurück, in dem Glauben ihn nie mehr wiederzusehen. Aber das Schicksal hat ganz andere Pläne für die beiden …

Meine Meinung

Ich habe zu „1000 Brücken und ein Kuss“ gegriffen, weil es mich an einen schönen leichten Sommerroman erinnerte. Ich weiß nicht wie ich darauf kam, aber das Cover vermittelte mir so etwas und auch der Klapptext. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, vorerst nicht, denn ich landete im sonnigen Italien, die perfekte Sommerlektüre.

1000 Brücken und ein Kuss

Emily startet auf ein Abenteuer nach Europa, alle ihre Uni-Freunde machen ein Auslandssemester und auch ihr Freund, jetzt Ex-Freund, ist für ein Jahr weg, weswegen er auch mit ihr Schluss machte. Aber Emily will nicht weiter trübsal blasen und versucht noch zusammen mit ihre Freundin nach Spanien zu kommen, doch es wurde nur spontan ein Platz in Venedig frei. Sie denk sich, egal, Hauptsache weg und vielleicht auch ein paar Abenteuer erleben.

So landete Emily Bishop in Venedig. Emily hatte sich ihren Aufenthalt dort genausten vorgestellt, anfangen sollte es mit einer Führung der Uni, doch der Jetlag lag ihr in den Knochen und Venedig ist alles andere als Übersichtlich. So verspätete sie sich und verpasste den Treffpunkt, bis Luca „Pépe“ Donaldo über sie stolperte und ihr den Verstand raubte.

Bis dahin fand ich die Geschichte echt schön, schade das man wenig von der Stadt, in der Emily nun lebte, erfuhr. Das machte mir das „davon träumen“ etwas schwerer. Der Fokus bei der Geschichte, war eindeutig die temperamentvolle Liebesgeschichte zwischen Emily und Luca. Es begann sehr stürmisch und es blieb bis zum ende sehr impulsiv.

Lana Rotaru erzählt zunächst aus Emily Perspektive, wie sie Luca kennenlernt und wie sie in seine Geschichte mit rein gezogen wird. Zur Mitte hin wechselt dann plötzlich die Perspektive zu Luca, da fehlte mir erst mal ein Hinweis und es verwirrte mich sehr, doch schon nach ein paar Sätzen wusste ich was los war. Lana Rotaru hat einen sehr schönen flüssigen Schreibstil, der mir sehr gefallen hat, sie konnte die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten, auch wenn das Ende mehr als unerwartet kam. Okay, mit so etwas ähnlichen hatte ich schon gerechnet, aber ganz so vorhersagen konnte ich das Ende nicht. Ich muss sagen, ich war geschockt.

Fazit

Wer einen leichten Sommerroman sucht, wird ihn hier nicht finden! Das Ende ist aufwühlend und hat mich „Leichtigkeit“ nichts am Hut. Jedoch war es eine sehr schöne Liebesgeschichte, die impulsiv begann und genauso Endete. Ich hätte mich jedoch lieber nach Venedig geträumt, zu den 1000 Brücken, jedoch kam nur eine davon ganz kurz vor. Schade.


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