Die andere Haut von Carmen Schnitzer

Autor: Carmen Schnitzer
Seiten: 136
Verlag: hansanord
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Klapptext

Ricardo war eine Urlaubsliebe. Intensiv, leidenschaftlich, aber flüchtig. Nichts, was eine erwachsene Frau ernst nehmen sollte, erst recht nicht mehr Jahre später, wenn sie kurz vor der Hochzeit mit einem anderen steht. Lara weiß das nur zu gut. Und doch sitzt sie nun im Flugzeug, um einige Wochen im Land des Südamerikaners zu verbringen und – vielleicht? – an etwas anzuknüpfen, für das ihr einst der Mut fehlte. Wartet am anderen Ende der Welt ihr eigentliches Glück? Ist David, ihr Zukünftiger, wirklich der, den sie will, oder ist er nur die bequemere Wahl? Erinnert sich Ricardo überhaupt an sie, war da echtes Gefühl, oder benutzt sie ihn nur als Projektionsfläche einer diffusen Sehnsucht? Der liebeskranke Schwede Jan, der ihr gleich nach der Ankunft in die Arme stolpert, ist nur einer von mehreren Menschen, die Lara im Laufe ihrer Reise – direkt oder indirekt – Antworten geben …

Meine Meinung
Lara ist Verlobt, vor ihrer Hochzeit aber, reist sie in die Ferne, in einen Land wo sie einen Urlaubsflirt hatte, um genau diesen zu finden. Ricardo will ihr nicht aus den Kopf.
David ihr Verlobter bestärkt sie diese Reise anzutreten und nimmt auch in kauf das sie mit Ricardo schlafen wird.
Nach ein paar schönen Tagen mit den Reisenden Jan, findet sie nun ihre Liebe Ricardo und eine Turbulente Zeit beginnt für die Zwei, da Ricardo ebenfalls verlobt ist.
Lara wird sich erst in der Ferne bewusst wo sie hingehört, an wessen Seite.

Auch wenn das Handeln und Denken manchmal einen sehr Fremd vorkommt, die Auffassung von Treue eine andere ist, ist die Geschichte von Lara, David und Ricardo sehr schön und gut geschrieben.

Die Autorin zeichnet sich durch ihre Kurzen Sätze und Kapitel aus, man hat das Gefühl direkt in den Kopf von Lara zu blicken. Einfach weil die Sätze wie Gedanken sind, Kurz aufleuchtend und wieder weg.
Das gibt den Buch eine gewissen Dynamik, alles geht so schnell aber manchmal ist man auch sehr verwirrt, genauso wie es in Laras inneren ist.

Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wurde schön gelöst. Die Vergangenheit bringt Laras Denk- und Handelsweise einfach näher als wenn es nur die Geschichte der Gegenwart gegeben hätte.

Charakter
Lara ist seit viele Jahren mit David liirt, nun haben sie sich verlobt, er schlägt vor, ein letztes Mal vor der Ehe, „Frei zu sein“ Lara nutzt ihre 3 Wochen um Ricardo, eine Urlaubsliebe zu finden.
David ist der Verlobte von Lara, er gibt ihr und auch sich 3 Wochen der „Freiheit“ Es war seine Idee, das Lara nach Ricardo suchen soll, obwohl er weiß das wenn sie ihn findet, sie sich auch Körperlich ihn hingeben wird.
Ricardo, Sprachlerer und Urlaubsliebe von Lara. Er ist mitlerweile mit Malin verlobt, hat Lara jedoch nie vergessen. So läßt er sich auf das Abenteuer Lara ein.
Jan ist ein Schwede den Lara gleich am Flughafen kennenlernte, sie erkunden zusammen das Land, werden sich so vertraut, das sie sich sogar das Bett teilen und es kommt zu einen Kuss, doch Jan ist in Linda verliebt und entschließt dann für immer dort zu bleiben.
Linda und Malin sind die Besitzer einer kleinen Kneipe in der Jan und Lara gerne die Abende verbringen und auch Jan´s Geburtstag feiern, durch Malin trifft Lara auch Ricardo wieder.

Fazit
Eine kleine schöne Bettlektüre, mit ein paar Funken der Erotik. Mich hat die Story trotz der anderen Denkweise von Lara trotzdem gefesselt. Mich zum überlegen gebracht. Ich hoffe die Autorin wird noch eine weiteres Buch von Lara und David veröffentlichen, wie sie die Zukunft gemeinsam oder vielleicht auf getrennt meistern.

Danke an LovelyBooks.de, den hansanord Verlag und natürlich der Autorin für diese tolle Leserunde und der Rezessions-Exemplar!

Feuerblume von Sanna Seven Deers

Autor: Sanna Seven Deers
Seiten: 338
Verlag: Merlin Verlag
Sterne:
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Klapptext:
Eigentlich sollte Alexandra mit ihrem Leben in Deutschland zufrieden sein. Ein guter Job, die Freunde und verständnisvolle Eltern – alles spricht für ein sorgenfreies Dasein.

Dennoch ist Alexandra nicht glücklich. Sie beschließt, eine kurze Auszeit im Westen Kanadas zu nehmen. Die Berührung mit der Natur und der Mystik der indianischen Kultur führen Alexandra endlich zu sich selbst. Sie erkennt den Sinn und die Schönheit ihres Lebens, findet die Liebe und wagt einen Neuanfang …

Meine Meinung:
Alex bricht mit ihrer Familie und ihren alten Leben und verlässt Deutschland, ohne Ziel und ohne Plan. Am Flughafen setzt sie sich einfach in einen Bus mit den Vorsatz, da wo es ihr gefällt steigt sie aus, ich finde das gan schön Mutig, wie viele Wünschen sie einfach mal irgendwo neu anzufangen, aber viele finden den Absprung nicht. Man hat Angst vor der Fremde, das man Versagt, das man kein Geld hat usw, aber Alex ist so Mutig, kündigt ihren Job, ja hat sogar streit mit den Eltern, um sich selber zu finden.

In der Fremde lernt sie was wahre Freundschaft ist und auch die wahre Liebe kennen. Sie findet schnell Anschluss und vor allem fühlt sie sich wohl auf der Little Creek Ranch, hat im fernen Kanada eine neue liebevolle Familie. Alexandras art läßt sie gleich Sympatisch wirken, so das sie wirklich gut Anschluss in der Fremde findet.

Durch Sam und seine Großmutter erfährt sie viel von den Indianern und deren Kultur, was sehr Interessant zu lesen ist, da ja auch wir als Leser nun viel von den Bräuchen, der Kultur usw erfahren.

Doch es gibt auch immer Neider, auch in Shaheylah, wo Alexandra nun lebt. Die Autorin hat das gut zur Geltung gebracht, was Hass und Neid für folgen haben kann. Ein sehr spannender Aspekt der Geschichte, welchen einen richtig fesselt.
Doch Alex schafft diese Situation dank ihrer guten Freunde und der Hilfe der Indianischen Geistern.

Man kann regelrecht miterleben wie Alexandra in der Ferne zu einer Starken und mutigen Frau wird, nicht mehr zu vergleichen mit der schüchternen, ängstlichen jungen Frau, die sie war als sie Deutschland verlassen hat. Sie hat nie aufgegeben, hat die Steine die ihren Weg blockierten weggeräumt, statt aufzugeben! Sie findet ihr Glück in der Ferne und baut sich dort ein neues, erfülltes Leben auf.

Cover:
Das Cover weckt gleich das Fernweh, wenn man den Klapptext gelesen hat, dann assoziiert man gleich die Landschaft von Kanada, die weite, die Berge, die Seen. Das Cover ist daher schön gewählt.  Dieser Bergsee macht einen richtig Fernweh und auch fragt man sich ob diese „Feuerblume“ im Buch nochmal vorkommt

Fazit:
Das Buch macht einen gut Recherchierten Eindruck, was aber auch durch die Tatsache gestärkt wird das die Autorin selber vor Jahren Nach Kanada ausgewandert ist und ihr Ehemann Indianischer Abstammung ist.
Leider bin ich sehr schwer in die Geschichte rein gekommen, was aber am Schreibstil lag, mich hat es sehr gestört ständig den Namen Alexandra zu lesen, manchmal 10mal auf einer Seite, kein sie, kein Alex, oder Ihre. Das war recht anstrengend.  Trotzdem war die Story nachher schön.  Es lohnt sich auf jeden Fall zu Lesen!

Danke an Blog dein Buch und den Merlin Verlag für das Rezessions- Exemplar!