#wirbloggenbücher – Meine Anfänge als Buchbloggerin

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Seit ein paar Tagen geistern viele Beiträge zu diesen Hashtag durch die Buchbloggerwelt. Man möchte sich vernetzen und gemeinsam eine Aktion ins Leben rufen. Wie sich das ganze weiterentwickelt mal sehen. Ich werde nun auch erst mal klassisch die Fragen beantworten und dann schauen wie sich die Aktion nach diesen Wochenende entwickeln wird. :D

Was bedeutet für DICH „buchbloggen“? Warum machst DU das eigentlich?

Buchbloggen ist eben über Bücher bloggen. Ich blogge seit rund 15 Jahren und mache das wirklich sehr sehr gerne. Angefangen hat es natürlich mit den ganz einfachen Tagebuchbloggen, dazu kam dann das Produktbloggen und später das Buchbloggen. Ich erzählte über gelesene Bücher und fing an Rezensionen zu schreiben oder über Neuerscheinungen, Buchverfilmungen oder Autoren zu schrieben. Dies nahm so überhand in meinen privaten Blog, so das ich dann Shosatsu.de ins Leben gerufen habe und ab da einen reinen Buchblog führte.
Ich lese unheimlich viel und gerne, ich möchte Autoren unterstützen, indem ich ihre Bücher bespreche und somit auch Werbung für sie mache,  dafür mache ich das ganze hier. Aber auch um Jahre später nochmal nach zuschauen „wie hat mir Buch xy eigentlich gefallen?“ Ich liebe es mir selber Ziele für das Jahr zu setzen (Gelesene Bücher, Gelesene Seiten) und liebe es ebenso, mich mit anderen Buchbloggern auszutauschen und vor allem über unsere Leidenschaft zu reden :D

Wie bist DU zum Buchbloggen gekommen? Was gab dir den Anstoß?

Ups, ja also das habe ich nun schon oben ziemlich gut erklärt Meine erste Rezension war zu meinen Jugendbuch, der Trotzkopf, dann stolperte ich über Blog dein Buch und Lovelybooks und schon war ich zur Buchbloggerin geworden *g* So richtig als Buchbloggerin fühlte ich mich, als ich die erste Email einer bekannten Autorin im Postfach hatte, die sich für die Rezension bedankte. Der Anstoß, danach quillte mein Postfach über von Anfragen

Welche Berührungsängste hattest Du?

Die erste Buchmesse war für mich so ein kleines Highligth. Ich habe mich dort noch nicht getraut mit anderen buchbloggern zu reden, auf Events zu gehen oder mit Verlagen/Autoren zu reden. Ich bin da eh ein kleiner Schisser. Heute nach 2 Messen und 2 Jahren buchbloggen habe ich diese Angst nicht mehr. Wenn mir ein Buch gefällt, kaufe ich es oder frage beim Verlag/Autor an. Schreibe eine Rezension und gebe den Beleglink auch weiter. Treffe mich jeden Monat mit Buchliebhabern, Bloggern und ja auch Autoren. Zähle viele Autoren zu meinen Freunden. Bin Betaleserin bei den ein oder anderen sogar Stammleserin und mittlerweile auch in mehr als 5 Büchern Namentlich erwähnt. Man wächst mit der Zeit.

Zeig uns doch deinen Buchblogger-Arbeitsplatz, dein Bücherregal, deinen liebsten Leseort, andere buchige Accessoires oder etwas, das für dich immanent wichtig ist zum Buchbloggen.

PicMonkey CollageMein KikkiK medium ist eins meiner Wichtigsten Gegenstände beim Buchbloggen. Ich habe Einlagen für meine Rezensionsbücher, wann welche Rezension online gehen soll/muss, Blätter wo ich meine Gedanken eintrage. Einfach alles. Ohne ihn würde ich einiges einfach Vergessen. Auch kann ich Termine eintragen, sowie Adressen von anderen Buchbloggern.
Und natürlich mein Laptop, ohne ihn würde wirklich gar nichts gehen ;) Sowie mein Kindle. Mein Bücherregal ist nicht so spektakulär, da die meisten eben auf meinen Kindle sind. Ich bin ein echter eBook-Junky, daher habe ich auch kaum buchige Accessoires. Einzig meine heiß geliebten Thalia Stofftaschen :D

Denk daran zurück, wie du angefangen hast: welche Tipps würdest du Buchblog-Anfängern geben?

Macht euch eine Liste! Wenn ich meine ersten Rezensionen sehe, habe ich keinerlei Struktur. Das hatte ich bis vor kurzen noch nicht. Jetzt habe ich mir eine Maske gemacht, die ich Abarbeite, daran orientieren sich nun auch meine Sterne (sonst wären es immer 5 XD) Ich schreibe mir beim Lesen Zitate raus oder aber Stichworte zu stellen die mir gefallen haben.
Wichtig ist aber eins, Spoiler nicht! Es gibt nichts schlimmeres, als wenn einer behauptet es sei eine Rezension, dabei ist es nur eine Nacherzählung der Geschichte.
Auch finde ich es wichtig, das man bei Facebook ist, sich dort in Gruppen Aktive beteiligt, sich Verbündete holt und vor allem sich auch gegenseitig verlinkt. Als Anfänger ist es schwer, aber es gibt Aktionen dafür. macht bei Challenges mit! (Starten meist im Januar). Und TRAUT EUCH! Es beißt euch schon keiner :D Aktuell ist zb das Bloggerportal von Randomhouse DIE Adresse für Buchblogger. Ein besseres System gibt es Aktuell leider noch nicht. Und wenn ihr einen eReader habt, schaut euch bei Indie-Autoren/ SelbstPublisher um, die sind meist wirklich auf Werbung angewiesen und geben gern mal ein Rezensionsexemplar raus. Traut euch und fragt nach! Aber auch Lovelybooks ist da eine gute Alternative. Meldet euch bei Portalen an wie was ließt du“ „goodreads“ „vorablesen“ „Lovelybooks“ „Blog dein Buch Dort kommt man als Anfänger leichter an Kontakte. Rezensiere anfangs Bücher aus deinen Regal! Schickt dann den Verlagen über die Pressestelle eure Rezension (schaut aber bitte vorher nach, es gibt oft Blogger-Kontakte). Lasst euch in Presseverteiler eurer lieblings-Verlage setzen. Und vor allem GEH ZUR BUCHMESSE :D Nehme an Blogevents teil. Es macht einfach Spaß *g*

So genug geschaffelt :D Das war dann meine Geschichte und meine Anfänge. Du willst noch stöbern gehen? Gerne, es haben über 60 Buchblogger mitgemacht und eine Teilnehmerliste findet ihr bei Maaraavikkisa.


3 Kommentare zu #wirbloggenbücher – Meine Anfänge als Buchbloggerin

  1. Liebe Sayuri,

    ein schöner Beitrag, der zeigt, wie leicht man ins Buchbloggen eben „hineinrutschen“ kann, bei mir war es ganz ähnlich. Und ich freue mich riesig darauf, im Herbst endlich meine erste Buchmesse als Bloggerin zu erleben. Bisher war ich nur einmal in Leibzig als Autorin. Vielleicht sehen wir uns ja.

    LG
    Eva

  2. Ach, den „Trotzkopf“ mochte ich auch so gerne; ich hab auch total gern die Serie geschaut. Da liefen, als ich so in der 4./5. Klasse war, eine Zeitlang sonntagnachmittags die Wiederholungen im Fernsehen; im Anschluss hat meine Mama noch mit mir besprochen, wie traurig es eigentlich doch sei, dass die selbstbewusste Ilse im Verlauf der Geschichte so untergebuttert wird. Recht hatte sie damit ja, aber ich fand die Geschichte trotzdem schön. Ilse war irgendwie so ein Anti-Vorbild für mich. ;)

    LG,
    Tanja

    • Sayuri

      Ja ich habe es auch nie verstanden, das man sie so versucht hat zu verbiegen. Ich war auch so eine kleine Ilse die sich nie was sagen lassen hat :D Wild, mit Jungs unterwegs :D Ich fand es schrecklich das sie erst beid er Geburt von ihren Halbbruder erfur und wie schnell sie sich verlobte und heiratete. Ich fand es echt erschreckend, auch wenn ich selber immer jung heiraten und Kinder bekommen wollte.

      Jaja die Alte Zeit :D es ist wie beim nesthäckchen einfach eine ganz andere Welt. Und dennoch habe ich Ilse und ihre Freundinnen geliebt :D
      Und ja sie war auch mein Anti-Vorbild, ich wollte mich nie so unterbuttern lassen.

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